Aktuelles
Sandsteinwelten

Brich auf
und suche jenseits der Berge,
wo etwas Verborgenes deiner harrt.
Geh! Geh und entdecke es!
Rudyard Kipling, Der Entdecker
Im April 2013 erscheint bei National Geographic ein Prachtband über die Landschaften des amerikanischen Südwestens, den ich gemeinsam mit dem Fotografen Holger Lorenz erarbeitet habe. Er schickt uns auf eine phantastische Reise, eine Expedition ins Reich des Lichts, in einen Kosmos der Formen, Farben und Verwandlungen. Mehr darüber auf den Bücherseiten.
Songlines

„Sie wandern still, sind wenig froh / und immer fragt der Seufzer wo?“ Der Fotograf Walter Mayr, mit dem zu arbeiten ich mehrfach das Vergnügen hatte, unternimmt in Salzburg eine Winterreise der besonderen Art. Unter dem Titel Vom Wandern und vom Suchen spürt er dem fernen Echo der Romantik nach, indem er Schuberts Lieder mit Höhepunkten des eigenen Œuevres überlagert. Ein Fest der Schwarzweiß-Fotografie, und eine Hommage an die chronischen Kräfte der Melancholie.
Die Ausstellung wird von der Leica-Galerie Salzburg vom 22. Februar bis Ende April auf Schloß Arenberg gezeigt.
Morgenländische Meditationen

Für GEO SAISON habe ich zuletzt die Berge des Oman erkundet. Arabien zum Angewöhnen: Kamele auf dem Mittelstreifen, eine Kreuzfahrt im Waschzuber, ein Scheich als Schulbusfahrer, das Rezept für den Mach-mit-mir-was-du-willst-Duft, dazu Sindbad, Saba, Sultan und Sumerer. Mehr darüber in Heft 12/2012
Welturaufführung
In seinem jüngsten Film Klänge des Verschweigens erzählt Klaus Stanjek, ein befreundeter Regisseur, die Geschichte seines Onkels Willi. Der in der Nachkriegszeit eine scheinbar unbeschwerte Existenz als Unterhaltungsmusiker führte. Bis Klaus eines Tages erfährt, daß sein Onkel acht Jahre im KZ zugebracht hat. Jahre später begibt er sich mit der Kamera auf Spurensuche in dieser mysteriösen Familiengeschichte.
Es ist ein sehr persönlicher, bewegender und verstörender Film. Die Homepage zu Klänge des Verschweigens vermittelt ein gutes Bild von diesem Langzeitprojekt. Stanjek ist ein hochdekorierter Dokumentarfilmer und Professor an der HFF in Potsdam. Diesen Film aber hat er buchstäblich in Eigenregie gedreht. Chapeau, Klaus!
Am 18. und 19. April 2013 läuft der Streifen auf den Bozener Filmtagen, am 11. und 13. Mai dann auf dem DokFest in München.
Die Pracht am Rhein

Er ist der Nabel der Stadt, die Startrampe ins Himmelreich, ein Monument für Millionen, der Hohe Dom zu Köln. Feierlich thront er auf einem Hügel über dem Rhein; seine Silhouette nimmt den Blick sofort gefangen. Doch ohne die Menschen, die auf ihm, in ihm und um ihn herum arbeiten, wäre er nur ein stummer, steinerner Koloss.
Für das neue MERIAN-Heft Köln habe ich den Dom und seine Hüter porträtiert.

